XR-Parcours und Sofa-Sessions

Besucher testen Extended Reality Parcours "Digital erweiterte Berufs(aus)bildung“

Virtual, Augmented oder Mixed Reality – was sich hinter diesen Begriffen verbirgt und welche Chancen sich hierdurch für die Aus- und Weiterbildung in den verschiedensten Berufsfeldern ergibt, wird im Rahmen von Work4Future auf dem Extended Reality (XR) Day am Donnerstag, 14. März in der Fachkräfte-Area präsentiert.

Im Rahmen eines Demo- und Lern-Parcours stellt ein Experten-Team der Firma imsimity, einem Marktführer der XR-Branche, an unterschiedlichen Stationen die Einsatzgebiete von Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) vor.

Die Besucher testen die digitalen Anwendungen mit Smartphone, Tablet, VR- und AR/MR-Datenbrillen sowie an riesigen 3D-Stereo Touch Displays. Sie können ganztags in die virtuelle Welt des Wissens und Erlebens eintauchen.

Sofa-Session "EDU Game Changer"

Parallel finden in lockerer Runde Interviews auf dem grünen Sofa statt (ebenso Stand D134). Martin Zimmermann, Geschäftsführer und kreativer Kopf von imsimity, stellt dabei sein Netzwerk von Digital-Experten und Education Game Changern vor. Wie er selbst, sind das Menschen mit einem neuen und meist disruptiven Ansatz, die die Spielregeln innerhalb der Bildungsbranche verändern wollen.

Ab 13 Uhr beginnen die Interviews der Sofa-Session. Als erste werden Vertreter von Evonik Rheinfelden und Sara Dittrich, imsimity-VR-Entwicklerin bei zum Thema „Coole Chemie - mit Spaß und ohne Gefahr in der Virtuellen Realität experimentieren“ erzählen. Sie stellen sich den Fragen: Warum in einem Chemiekonzern arbeiten? Welche besonders kreativen Menschen sind hier am Werk? Warum hat Evonik ein digitales Experimentierlabor geschaffen?

Um 14 Uhr sitzen Frank Storz und Jürgen Kubas, Fachlehrer der Feintechnikschule Schwenningen (FTS), Lernfabrik 4.0 bei Martin Zimmermann auf dem Sofa. Ihr Thema: „Fachkräfte 4.0 - Was sind die zukünftigen Kompetenzen für die Jobs in der Digitalen Transformation?“ Berufsschülerinnen und Berufsschüler sowie angehende Technikerinnen und Techniker sollen die Prozesse der Industrie 4.0 nicht nur theoretisch erlernen – sie sollen sie auch selbst real und am Digitalen Zwilling erschaffen und so nachhaltig verstehen. Die beiden erfahrenen Fachlehrer berichten über die zukünftigen Fach- und Medienkompetenzen für die neuen beruflichen Tätigkeiten im Bereich Industrie 4.0.

Ab 15 Uhr geht es um die „Reduzierung des Personalnotstands durch digital erweiterte Ausbildung von Pflegekräften“. Cindy Pratscher von der Pflegeschule der Evangelischen Altenhilfe St. Georgen i.S. diskutiert wie künftig auch die Pflegeschüler in der Bergstadt St. Georgen vom Einsatz dieser neuen Technologien im Klassenzimmer profitieren sollen. An beispielhaften Einsatzszenarien erläutert die Ausbilderin wie das digitale Lernen auch in der Altenpflege effektiv eingesetzt werden kann.

Zum Abschluss, ab 16 Uhr, ist Georg Hiltner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Konstanz zur Stelle. In seinem Interview geht es um die Frage „Was haben Handwerksberufe mit der Digitalisierung am Hut?“ Seine Meinung: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Und das betrifft auch den Berufsstand der Handwerker. Die Digitalisierung beeinflusst die Ausbildung der handwerklichen Fachkräfte in bisher unbekanntem Ausmaß. Die HWK Konstanz geht hier voraus und zeigt die Trends von morgen schon heute. Herr Hiltner diskutiert mit Martin Zimmermann die strategische Ausrichtung zur Modernisierung und Zukunftssicherung der Ausbildungsberufe im Zeitalter der Digitalen Transformation. 

Das Motto des work4Future-Tages  lautet „Just #cyberlearnIT in the #digitalmountains!” und möchte aufzeigen, dass auch hier, regional im Ländle, jede Menge Kompetenz, Innovation und vor allem Umsetzungswille stecken. „In anderen Regionen Deutschlands bezeichnet man uns bereits als die „Digital Hidden Champions“ aus dem Schwarzwald“ meint Martin Zimmermann.